Von Le Plaine des Cafres nach St.Philippe
Die Cascade de la Grande Ravine
Ein Stück die Küste entlang, dann fahren wir 3 km nach St-Joseph links parallel zum Fluß Riviér Langevin ins Tal zur Cascade de la Grande Ravine.
Am Weg gibt es wieder massig Picknickplätze, die wir heute aber genauso links liegen lassen wie den Hinweis, dass die Strasse auf Grund der starken Regenfälle der letzten Nacht gesperrt sei.
Am Cap Méchant
Das Cap Méchant ist eine Steilküste im Süd-Osten Reunions mit sehr hohen Felsvorsprüngen und extremer Brandung.
Wer zur falschen Zeit zu nah ran geht, riskiert eine Dusche. Hier geniessen wir das tosende Meer und unser Vesper bei einer schon fast unheimlichen Stimmung.
Hier an der Südküste Reunions, herrscht ein rauheres Klima. Baden ist wenn, dann nur selten möglich.
Im Jardin des Parfuemes es de Epices
Der nächste Halt erfolgt im Nationalpark Nationale de Mare-Longue (Riesenfarne, Orchideen) mit dem Jardin des Parfuemes es de Epices (Park der Gerüche) innerhalb des National Parks. Dieser ist auf jeden Fall zu empfehlen. Wir sehen Pflanzen, Gewürze, Früchte, Bäume und Farne, die wir auf unserer Reisen zuvor noch nie gesehen haben. An fast jedem Baum wächst die Orchideenart, aus welcher in einem 9-monatigen und aufwändigem Prozess Vanille gewonnen wird. Kleine Pfade führen einen noch tiefer in den Wald. Der Park gibt einen hervorragenden überblick über die Flora von Reunion.
Am Pointe de la Table
Last but not least fahren wir noch bis zum Pointe de la Table.
Hier gibt es einen schönen Rundweg auf dem zweigeteilten Lavastrom vom Ausbruch 1986 (siehe auch Pointe de la Table Tour Nr. 22 aus dem Rother Wanderführer - La Reunion: Frankreichs Wanderparadies), der sich bis zum Meer ergoss und Reunion um ca.25 HA wachsen ließ.
Bizarre Lavaformationen und Tunnel lassen einen erahnen, wie gewaltig das Schauspiel gewesen sein muß. Einen Teil des Weges legen wir entlang der Klippen zum Meer fort - hier können wir immer wieder die imposante Brandung, die nicht selten eine über 10 m hohe Gischt zum Vorschein bringt, bewundern.
Unser Hotel "Baril" in "Baril"
Etwas früher als geplant erreichen wir unser Hotel "Baril" in "Baril". Uns erwartet eine super Anlage direkt über den Lavaklippen, an der sich die gewaltige Brandung des Indischen Ozeans bricht. Das Restaurant liegt genau auf einer Klippe und bietet einen herrlichen Blick auf das Naturschauspiel.
Dieses Hotel ist übrigens das südlichste Hotel der Insel und hat wahrscheinlich den einzigen, deutsch sprechenden Hotelier der Insel. Der ehemalige Bergführer hat auch den einen oder anderen Tipp für seine Gäste.
Wer ab hier mit dem Boot in Richtung Süden los fährt, erreicht beim nächsten Stop den Südpol!
weiter zum nächsten Tag: Von St.Philippe nach La Plaine des Palmistes


























































































