Reiseführer Isla Margarita - Venezuela - Kleine Antillen

Unsere Highlights für Isla Margarita

Foto: Trockene Steppe auf der Manacao Halbinsel - Isla Margarita - Venezuela
Manacao Halbinsel - Isla Margarita

Es ist ehrlich gesagt zu schade nur die „Perle der Karibik“, wie Isla de Margarita stolz von den Einheimischen genannt wird, zu besuchen. Ihr solltet unbedingt einen Ausflug auf das Festland mit dem kleinen Flugzeug mitten in den Orinoco machen und einmal im Leben über die Angel Falls fliegen. Ein Erlebniss, das ihr nie vergessen werdet.

Auf Isla Margarita selbst gibt es wiele verschiedene Landschaftsformen auf kleinstem Raum.

Auf der Insel finden sich etliche luxuriöse Hotelanlagen, sowie Privatvillen.
Tolle Restaurants, Einkaufsmöglichkeiten und eine Menge verschiedenster Freizeitangebote.

Sehenswert ist die Laguna de la Restinga, ebenso die kaum besiedelte und wüstenhafte  Halbinsel Macanao (beides im Westen). Im Süden befindet sich El Yaque, er gilt als eines der führenden Windsurf-Reviere der Welt.

Wetter, Klimadaten & beste Reisezeit für Isla Margarita

Auf Isla Margarita herrscht mildes, subtropisches Klima. Die durchschnittliche Jahrestemperatur beträgt 27°C. Die Wassertemperatur liegt bei 28°C. Nachts kühlt die Luft nur leicht ab. Die Regenzeit ist von Mai bis Oktober. Auf dem Festland kommt es in dieser Zeit oft zu starken Schauern -  Isla Margarita bleibt jedoch meist davon verschont. Übrigens: Isla Margarita liegt außeralb des Hurrikangürtels und ist daher ganzjährig gut zu bereisen.

Ein- und Ausreisebestimmungen, Impfungen und sonstiges für Isla Margarita

Einreise: Erfolgt die Einreise direkt aus Deutschland, ist als deutscher Staatsbürger kein Visum nötig. Erfolgt die Einreise jedoch über ein Drittland, informiert Euch bitte über das Auswertige Amt, ob dann gegebenenfalls ein Visum nötig ist. Der Reisepass muss über die Reise hinaus sechs Monate lang gültig sein. Bei der Einreise erhält man eine Einreisekarte, welche bei der Ausreise wieder abgegeben werden muss. Also unbedingt sicher aufbewahren!

Imfpungen: Über den empfohlenen Impfschutz hinaus, gibt es für Venezuela keine Impfvorschriften. Sicherheitshalber jedoch noch mal beim Auswärtigen Amt nachfragen!

Bitte auf der Isla Margarita kein Leitungswasser trinken. Mineralwasser aus Flaschen trinken und auch zum Zähneputzen verwenden. Normalerweise werden Eiswürfel aus Mineralwasser hergestellt. Jedoch auch hier eher drauf verzichten. Kein Softeis zu sich nehmen.

Verkehr und Anreise auf die Isla Margarita

Zu erreichen ist die Isla Margarita bequem per Direktflug von vielen deutschen Flughäfen aus.

Die Anreise vom Venezuelanischen Festland ist per Flugzeug oder per Fährschiff von Cumana oder Puerto L Cruz möglich. Die Überfahrt dauert mit den normalen Fähren ca. 4 1/2 Stunden, mit dem Margaritaexpress (luxuriöser aber auch teurer) ca. 2 Stunden. Wir empfehlen jedoch die direkte Anreise, da das Festland von Venezuela nicht unbedingt als sicher gilt.

Auf der Insel kann man sich gut per Bus oder Taxi bewegen. Für größere Ausflüge wäre ein Mietwagen empfehlenswert. Hier würde ich jedoch darauf achten, diesen bereits aus dem Abreiseland aus zu buchen, da wesentlich günstiger. Natürlich gibt es auch ein reichhaltiges Angebot an organisierten Ausflügen. Spätestens beim ersten Strandbesuch werdet ihr angesprochen.

Lage der Karibik Insel Isla Margarita

Foto: Sonnenuntergang Isla Margarita über der Karibik
Sonnenuntergang über der Karibik

Die karibische Insel Isla de Margarita gehört zu den kleinen Antillen.
Sie ist mit 1.076 km² die größte Insel Venezuelas und bildet den Hauptteil des Bundesstaates Nueva Esparta. Die Inselhauptstadt heißt: La Asunción, größte Stadt ist aber Porlamar. Hier befindet sich auch  der internationale Flughafen.

Die Geschichte der Isla Margarita:

Foto: Palmenstrand an der Ostküste der Isla Margarita
Palmenstrand an der Ostküste

Vor der Ankunft der Europäer bewohnten die Guaiqueri, Nachfahren der Kariben und Arawaks die Insel. Damals wurde sie Paraguachoa genannt.

Christoph Kolumbus entdeckte die Insel auf seiner dritten Entdeckungsreise im August 1498 und taufte sie wegen des großen Perlenvorkommens, auf den Namen Margarita (Perle).

Auf Margarita findet man überall Spuren der spanischen Kolonialherren, die Margarita mehr als 300 Jahre lang besetzt hielten. Erst Anfang des 19. Jahrhunderts erlangte Venezuela die Unabhängigkeit.