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Barbados (Bridgetown): Reiseführer der Karibik Insel Barbados

Reiseführer Barbados - Bridgetown - kleine Antillen

Unsere Highlights für Barbados

Barbados kombiniert herrliche Strände und britischen Charme zu einem der beliebtesten Urlaubsorte der Karibik, das ist es auch was uns so an der Insel fasziniert hat. Ein persönliches Highlight waren auch die Wahle, die bei unserem Besuch an der Küste vorbeizogen.

Die Westküste der Insel bietet über 16 km perfekte, weiße und leicht rosane Sandstrände mit vollkommen klarem Wasser. Egal wie dieser idyllische Strand sonst noch genannt wird - die treffendste Bezeichnung für dieses Stück Paradies ist "Platinküste". Im Osten finden sich Steilküsten und ein rauhes Klima. Es ist eine Insel mit 2 Gesichtern.

Eine weitere Besonderheit sind sicher die englischen Herrenhäuser und die vielen Zuckerrohrplantagen die auf der ganzen Insel verstreut sind.

Barbados zählt heute zu den wohlhabendsten Windward-Inseln - dies hat die Insel u.a. dem Tourismus zu verdanken.

Bridgetown – die Hauptstadt von Barbados

Bridgetown liegt südlich des Kreuzfahrhafens und ist eine belebte, geschäftige Hauptstadt - sie ist ein architektonisches Gemisch aus Geschäften und Restaurants, aus modernen und viktorianischen Gebäuden im Kolonialstil und bietet einige Sehenswürdigkeiten. Entlang Broad Street liegen die besten Geschäfte der Stadt.

Hier kann man englisches Porzellan, Kristall, Parfum, britische Tweedkleidung, Fotoapparate und Uhren sind zwischen 25 bis 50% billiger als in den USA (und steuerfrei) einkaufen. Barbados rühmt sich mit Preisen für Parfum, Porzellan und Kristall die denen von St. Thomas entsprechen, Spirituosen und Lederwaren sollen sogar billiger sein.

Mit einer Kreuzfahrt die Karibischen Inseln "erfahren"

Wetter, Klimadaten & beste Reisezeit für Barbados

Auf Barbados herrscht angenehmes, mildes, tropisches Klima. Stetig wehende Passatwinde bringen eine angenehme Kühlung. Es ist sonniger und trockener als auf den anderen karibischen Inseln. Die Trockenzeit dauert von Dezember bis Juni. Von Juli bis November gibt es hin und wieder kurze, tropische Regenschauer. Zu tropischen Wirbelstürmen kann es zwischen Juni und November kommen.

Ein- und Ausreisebestimmungen, Impfungen und sonstiges für Barbados

⚠ Hinweis: Einreisebestimmungen können sich kurzfristig ändern. Bitte informiert euch vor der Reise beim Auswärtigen Amt.

Für die Einreise nach Barbados mit einer Aufenthaltsdauer von bis zu 90 Tagen benötigen deutsche Staatsangehörige kein Visum. Der Reisepass muss eine Gültigkeit von sechs Monate über die Reise hinaus haben.
Bei der Einreise erhält man meist eine Aufenthaltserlaubnis für 28 Tage. Bei Bedarf kann man bei der zuständigen Ausländerbehörde (Immigration) eine Verlängerung beantragen. Flugreisende sollten im Besitz eines Weiter- oder Rückflugtickets sein.

Seit 2024 ist ein Online-Einreiseformular Pflicht. Das Formular sollte spätestens 72 Stunden vor Einreise unter travelform.gov.bb ausgefüllt werden. Die Bestätigung ist bei der Einreise elektronisch oder als Ausdruck vorzulegen.

Hinweis: Die Anforderungen einzelner Fluggesellschaften bezüglich mitzuführenden Dokumente können in Einzelfällen von den staatlichen Regelungen abweichen. Bitte erkundigt Euch vor Antritt der Reise zusätzlich bei der jeweiligen Fluggesellschaft.
Bei An- bzw. Abreise über die USA, bitte die Einreisebestimmungen der USA beachten!

Besondere Zollvorschriften:
Die Einfuhr von Waffen (auch Taucher- und Bootssignalpistolen) ist nur mit besonderer Einfuhrgenehmigung erlaubt.

Es wird geraten, auf das Tragen von militärähnlicher Kleidung oder im Militärlook zu verzichten, da das ausschließlich dem Militär vorbehalten ist.
Impfschutz:
Pflichtimpfungen für die Einreise nach Barbados gibt es nicht.
Für Kurzreisen nach Barbados empfiehlt sich Impfschutz gegen Hepatitis A, Tetanus und Diphtherie. Für einen Langzeitaufenthalt ist Schutz gegen Hepatitis B und Typhus empfohlen.
Malariainfektionen kommen in Barbados nicht vor. Die durch Mücken übertragene Denguefieber-Infektion tritt auf. Seit 2024 ist in der EU ein Dengue-Impfstoff zugelassen (Qdenga). Eine Beratung beim Tropeninstitut wird empfohlen. Es wird empfohlen, sich gegen Insektenstiche entsprechend zu schützen.

Sonstiges:
Das Leitungswasser ist stark gechlort und als Trinkwasser nicht geeignet. Trinkwasser kann flaschenweise in Lebensmittelgeschäften gekauft werden.
Trotz der relativ guten medizinischen Versorgung schadet eine Auslandsreise- Krankenversicherung nicht, die einen Rücktransport im Notfall mit einschließt.

Angaben ohne Gewähr!

Anreise und Verkehr in Barbados - Karibik

Condor bietet Direktflüge von Frankfurt, München, Berlin und Düsseldorf nach Barbados an. British Airways fliegt über London-Gatwick nach Barbados und ist von allen größeren deutschen Flughäfen erreichbar. Auch mit KLM (über Amsterdam) und Air France (über Paris) lässt sich Barbados gut erreichen.

Der Flughafen Grantley Adams International Airport (BGI) befindet sich im Südosten der Insel, etwa 16 km von Bridgetown entfernt. Von hier fahren regelmäßig Busse in die Stadt.

Bridgetown ist ein beliebter Anlaufhafen für Kreuzfahrtschiffe. Pro Jahr besuchen etwa 450.000 Kreuzfahrt-Gäste die Insel Barbados.

Wo liegt Barbados?

Barbados gehört zu den Inseln der Kleinen Antillen. Sie liegt etwa 150 Kilometer östlich der Inseln im Wind und ist mit nur 430 km² relativ klein. Barbados ist 34 Kilometer lang und an der breitesten Stelle 22 km breit.

Barbados liegt außerhalb des Inselbogens der kleinen Antillen, der sich von Puerto Rico nach Venezuela erstreckt und ist die einzige Insel der Inseln vor dem Wind, die vollkommen vom Atlantik umgeben ist. Im Gegensatz zu den ruhigen Wassern und friedlichen Stränden der Platinküste, ist die gebirgige Ostküste von Barbados felsig, windig, schroff und ständig der Gewalt des dunkelblauen Atlantiks ausgesetzt. Zu den Nachbarinseln zählen St. Lucia und Trinidad & Tobago im Süden.

Die Geschichte von Barbados

  • Um 400 v.Chr. fand die erste Besiedlung von Barbados durch Arawak Indianer statt.
  • Ab dem 12. Jh. wurden die Arawaks durch karibische Indianer ausgerottet und vertrieben.
  • Im Jahre 1536 entdeckte Pedro A. Kampos, ein portugiesischer Entdecker die Insel und gab der Insel den Namen Barbados. Der Name stammt von den Feigenbäume mit ihren struppigen, freiliegenden Wurzeln, die er Los Barbados - "die Bärtigen" nannte.
  • Im Jahre 1551 kamen die Spanier. Sie versklavten einige der Inselbewohner, der Rest floh.
  • 1625 übernehmen die Engländer die Insel von den Portugiesen. Im Gegensatz zu vielen der benachbarten Inseln stand Barbados lange (bis 1966) unter britischer Verwaltung
  • Seit 1966 ist Barbados unabhängig.
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