Bucht von Soller auf Mallorca

Golfurlaub in Südtirol: Fairways zwischen Dolomiten, Weinbergen und Apfelhainen

Golfurlaub in Südtirol: Fairways zwischen Dolomiten, Weinbergen und Apfelhainen

Südtirol ist kein klassisches Golfland wie Schottland oder Irland, doch gerade das macht seinen Reiz aus. Die Plätze sind überschaubar, die Kulissen spektakulär, und die Runde führt oft an Bergen, Burgen oder Weinreben entlang. Wer auf einem Abschlag steht und den Blick auf die Dolomiten richtet, merkt schnell, dass es hier weniger um Prestige als um Erlebnis geht. Hinzu kommt ein mildes Klima in den Tälern, das die Saison im Frühjahr früh beginnen und im Herbst lange andauern lässt.

Ein Golfhotel als Ausgangspunkt

Für einen entspannten Golfurlaub zählt, dass Hotel und Platz gut zusammenarbeiten. Das gilt für Startzeiten, Greenfee-Konditionen und die Möglichkeit, Ausrüstung zu leihen. Als eines der schönsten Golfhotels in Südtirol präsentieren sich die Winklerhotels, die als Gold-Partner des Golfclubs Pustertal auftreten und ihren Gästen Greenfee-Vorteile, Ermäßigungen auf Gruppen- und Privatunterricht sowie einen kostenlosen Schnupperkurs bieten. Dadurch lässt sich der Einstieg ins Golfspiel ebenso unkompliziert planen wie eine Runde für Fortgeschrittene.

 

Interessant ist das Pustertal auch für Einsteiger: Ein fünftägiger Kurs im Golfclub vermittelt die Platzreife, und Gäste erhalten dafür einen ermäßigten Preis. Wer einen Urlaub mit dem ersten Schläger plant, startet damit in einer landschaftlich traumhaften Umgebung. Die Lernkurve profitiert zusätzlich von der ruhigen Atmosphäre auf kleineren Anlagen, wo Anfänger ohne Zeitdruck üben können und Trainer sich Zeit für Schwung, Griff und Stand nehmen. Wer nach der Platzreife direkt weiterspielen möchte, findet im ganzen Land Plätze mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden.

Weitere Plätze im Land

Neben dem Golfclub Pustertal in Reischach, dessen 9-Loch-Anlage zu einer 18-Loch-Anlage erweitert werden soll, locken zahlreiche Plätze im ganzen Land. Genannt werden unter anderem St. Vigil in Seis, Alta Badia, Carezza, Passeier Meran und der Blue Monster in Eppan. Jeder Platz hat einen eigenen Charakter: Manche liegen auf Hochebenen mit weitem Blick, andere in Obstgärten zwischen Weinbergen, wieder andere am Fuß steiler Felswände.

Für Golfer, die mehrere Plätze entdecken wollen, empfiehlt sich eine flexible Tourenplanung. Die Distanzen zwischen den Anlagen sind mit dem Auto gut zu bewältigen, und viele Hotels helfen bei der Organisation von Startzeiten und Transfers. Ein Tipp für Mehrtagesgäste lautet, die Plätze nach Charakter zu mischen: ein flacher Platz zum Einspielen, ein anspruchsvoller Kurs mit Höhenunterschieden und ein Platz mit besonderer Aussicht für den letzten Tag. So bleibt das Spiel abwechslungsreich, und niemand gerät in eine Routine.

Saison, Ausrüstung und Wetter

Die Saison im Golfclub Pustertal dauert von April bis Oktober. In dieser Zeit liegen die Temperaturen meist in einem angenehmen Bereich, doch das Wetter in den Bergen kann schnell kippen. Regenschutz, eine warme Schicht und Handschuhe gehören daher auch im Sommer in den Bag. Wer morgens startet, erlebt oft ruhige Plätze und spiegelglatte Bergseen im Hintergrund, am Nachmittag bringen Gewitter gelegentlich Abkühlung.

Für Leihschläger, Trolley und Bälle gibt es in den Proshops Angebote, sodass Reisende nicht das gesamte Equipment mitbringen müssen. Wer eigene Schläger einpackt, sollte sie gut gegen Stöße sichern und rechtzeitig die Transportbedingungen der Fluggesellschaft prüfen. Im Herbst bringen kürzere Tage frühe Startzeiten ins Spiel, sodass Warmmachen und Bälle schlagen vor der Runde sinnvoll sind. Ein zweites Paar Handschuhe, Ersatzbälle und ein Schirm sparen Nerven, wenn Böen oder Regen aufziehen.

Mehr als Golf: Ausgleich im Urlaub

Ein Tag auf dem Platz dauert vier bis fünf Stunden und fordert Konzentration und Kondition. Der Ausgleich darf deshalb nicht fehlen: Eine Wanderung zu einer Almhütte, ein Bummel durch Bruneck oder ein Abend mit Südtiroler Küche und einem Glas Lagrein runden den Urlaub ab. So entsteht ein Rhythmus aus Bewegung und Genuss, der Golfurlauber nach der Rückkehr entspannter wirken lässt als nach manchem Strandurlaub. Auch ein ruhiger Tag ohne Schläger hat seinen Reiz, etwa mit einem Besuch bei einem Winzer, einem Spaziergang am Fluss oder einer Massage nach der Runde. Zum Abschluss lohnt ein Abend auf einer Terrasse mit Blick auf die Berge, an dem die Runde Revue passiert, begleitet von einem Glas Wein.

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