Hawaii Inseln - Maui

das zeichnet Maui aus:

Foto: Sonnenaufgang am Haleakala.
Sonnenaufgang am Haleakala auf Maui

Maui trägt den Namen des polynesischen Halbgotts Māui. Es ist mit einer Fläche von 1.883 km² die zweitgrößte Insel des Archipels Hawaii.
Als „The Valley Isle“ wird Maui wegen seiner flachen Landbrücke (Isthmus) zwischen Mauna Kahalawai („West Maui Mountains“) und dem Haleakalā genannt.
 
Auf einer Höhe von 3.040 m liegt der Haleakalā-Krater im gleichnamigen Nationalpark.
Auf dem Haleakalā befindet sich das AEOS-Teleskop, das größte militärisch genutzte Teleskop der Vereinigten Staaten. Außerdem befinden sich dort noch weitere Teleskope, die im Rahmen des US-amerikanischen Space Surveillance System dazu beitragen, einen Katalog von derzeit rund 13.000 künstlichen Weltraumobjekten zu pflegen.
Der hohe Gipfel des Haleakalā ist einer der fünf weltweit wichtigsten astronomischen Standorte. Hier befinden sich auch zahlreiche andere Beobachtungsinstrumente, so zum Beispiel ein Sonnenobservatorium der Universität von Hawaii.
 
Auf Maui befindet sich auch das Air Force Maui Optical and Supercomputing Site (AMOS). Das Maui High Performance Computing Center (MHPCC) in Kīhei betreibt einige der weltweit schnellsten Computer.
 
Die wichtigsten Touristenzentren der Insel sind die Küsten zwischen Lāhainā und Kapalua sowie zwischen Kīhei und Wailea. Während Oʻahu überwiegend von japanischen Touristen besucht wird, ist Maui bei Besuchern vom US-Festland und aus Kanada sehr beliebt.
Zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten zählen die Road to Hāna im Süden, der Kahekili Highway im Norden, der 110 km² große Haleakalā-Nationalpark, das Īao Valley, sowie die weltberühmten Surf- und Windsurfreviere im Norden von Maui (Hoʻokipa, Jaws, Lanes, Spreckelsville und Kanahā).
Die Straße Road to Hāna, führt über 54 Brücken und sehr vielen Kurven in eine Regenwaldregion mit Aussichtspunkten und hunderten Wasserfällen. Folgt man der Straße weiter nach Kīpahulu, gelangt man zum gleichnamigen Teil des Haleakalā-Nationalparks und zur letzten Ruhestätte des Luftfahrtpioniers Charles Lindbergh in der Nähe der Palapala Hoʻomau Church.

Der sonnige Küstenteil an der Māʻalaea Bay ist vor allem zwischen März bis Oktober besonders nachmittags bei Windsurfern beliebt.
Von Kīhei oder Wailea aus können Schnorchel und Tauchgänge in mehrere Tauchreviere Mauis unternommen werden. Darunter befinden sich die Kraterinsel Molokini und Turtletown (die Stadt der Meeresschildkröten).
Von November bis März kann man in allen Gewässern um Maui Buckelwale beobachten, die hier zur Paarung und zum Kalben überwintern. Besonders die nur 15 Meter tiefe Māʻalaea Bay ist bei den Walen beliebt. Der beste Aussichtspunkt hier ist der: McGregor Point.
 
Der Name Lāhainā bedeutet im Hawaiischen „Gnadenlose Sonne“. Das alte Walfänger- und Plantagenstädtchen mit ca. 10.000 Einwohnern bemüht sich seinen Flair zu bewahren. Die schöne Lage in Lee, im Westen der Insel, der West Maui Montains, veranlassten König Kamehameha I. dazu, seinen Hof nach Lāhainā zu verlegen. Einen Besuch wert ist das Pioneer-Inn, eine über 100jährige Walfänger Kneipe im Hafen von Lāhainā, hier scheint die Zeit stehen geblieben zu sein.

Die Geschichte von Maui:

Foto: Statue des König Kamehameha 1 in Honolulu - Hawaii.
Statue des König Kamehameha 1 in Honolulu

Die Legende:
Der Halbgott Maui fing die Sonne auf dem Haleakala, der höchsten Erhebung der Insel, mit einem Lasso ein. Die Form der Insel soll seinem Kopf und seinem Körper ähneln.

Zu Beginn des 15. Jhd.. war King Piilani der erste Herrscher der die gesamte Insel unter einer Familie von Alii (Mitglieder der königlichen Familie) einte. 1790 besiegte King Kamehameha I den letzten König Mauis, Kahekili, in einem erbitterten Kampf im Iao Valley. Kamehameha brachte Maui unter seine Kontrolle und machte Lahaina zur Hauptstadt des vereinigten hawaiischen Königreichs. Fast 50 Jahre lang diente Lahaina als Regierungszentrum Hawaiis. Gleichzeitig erlebte die Stadt einen Boom in der Walfangindustrie. Auf dem Höhepunkt (1840-1865) ankerten bis zu 500 Schiffe im Hafen von Lahaina.

1828 nahm die erste Zuckerraffinerie ihren Betrieb auf. Mit dem Wachstum der Zuckerindustrie kamen Plantagenarbeiter aus China, Japan, Puerto Rico, Korea, den Philippinen, Portugal und Europa nach Hawaii. Diese Immigranten wurden zu den Begründern der heutigen multiethnischen Kultur Hawaiis.

Trauminsel auch für die Prominenz

U.a. haben Clint Eastwood, Jack Nicolson und der US Star Ophra Winfrey hier Domizile.