Reiseführer St. Lucia - Castries - Kleine Antillen

Unsere Highlights für St. Lucia

Foto: Willkommenstafel auf der Karibik Insel St. Lucia
Willkommen auf St. Lucia

Die einzigartige Kombination von ursprünglicher Natur, purer kreolischer Lebensfreude und den Annehmlichkeiten komfortabler und dezent in die Landschaft eingefügter Hotels macht Saint Lucia zu einer der Trauminseln in der Karibik.

Besonders faszienierend ist das Wahrzeichen von St. Lucia, die Zwillingsvulkankegel, die von weitem schon erkennbar sind. Der Gros Piton und Petit Piton erreichen eine Höhe von fast 800 Metern.

Unser besonderes Highlight ist natürlich der Drive-in-Vulkan, der einzige auf der Welt! Auch die Strände sind sehr abwechslungsreich. Es gibt sie hier in weiß und in schwarz.

Es gibt auf St. Lucia auch eine endemische Papageienart die sich Jacquot nennt und nur im gebirgigen Regenwald anzutreffen ist.

Die Insel ist absolut tropisch und einfach wunderschön. Auf 620 km² vereinen sich tropischer Regenwald, Berge von über 950 m, fruchtbare Tiefebenen und herrliche Sandstrände, sowie unzählige Buchten. Unter den Windwards, ist sie die am dichtesten besiedelte und am besten erschlossenste Insel. Hier wird es also sicher nicht langweilig, zudem ist St. Lucia auch eine Ganzjahresdestination.

Wetter, Klimadaten & beste Reisezeit für St. Lucia

Das tropische Klima macht St. Lucia zu einer Ganzjahresdestination. Eigentlich regnet es ganzjährig und jeder Monat bekommt etwas Regen ab. Es gibt aber eine Hauptregenphase von etwa Juli bis November. feststellen. Das ist auch die Hurricane Saison auf St. Lucia wobei man aber festhalten kann, dass die ganz schweren Stürme nicht jedes Jahr bis zur Insel durchkommen und in der Vergangenheit hatte St. Lucia hier immer etwas mehr Glück als die anderen Inseln.

Von Juni bis Oktober kann es während der Regenzeit zu stärkeren Regengüssen kommen, was den Besuch des Regenwaldes um so faszinierender macht, wenn die Wasserfälle und Flüsse anschwellen.

Die optimale Reisezeit für St. Lucia liegt außerhalb der Regensaison zwischen Dezember bzw. eher Januar bis April, allerdings steigen hier die Preise auch stark an.

Die durchschnittliche Mindesttemperatur auf St. Lucia liegt bei 21 Grad, die Max. Temperatur bei 31 Grad.

Karte/Map von St. Lucia

Ein- und Ausreisebestimmungen, Impfungen und sonstiges für St. Lucia

Foto eines 400-jähriger Regenbaumes auf dem Platz der Kathedrale, welcher nach dem Literaturnobelpreisträger Derek Walcott benannt ist. St.Lucia - Karibik
400-jähriger Regenbaum auf dem Platz der Kathedrale, welcher nach dem Literaturnobel- preisträger Derek Walcott benannt ist.

Da St. Lucia Mitglied des britischen Commonwealth ist sind keine besonderen Ein- und Ausreisebestimmungen zu beachten. Der Reisepass muß allerdings noch mindestens 6 Monate gültig sein.

Typhus kann vorkommen, Poliomyelitis nicht. Eine Typhusimpfung wird jedoch nur bei Rucksackreisenen und Langzeitaufenthalten empfohlen.

Das Trinkwasser ist gechlort und kann u. U. leichte Magenverstimmungen hervorrufen. Wir haben es getrunken, aber wenn man einen empfindlichen Magen hat sollte man abgefülltes Wasser trinken.

Anreise und Verkehr

Die Landessprache ist Englisch und es herrscht Linksverkehr.

Der Flughafen Hewanorra International ist auf St. Lucia der internationale Flughafen der Karibik-Insel. Er befindet sich nördlich der Stadt Vieux Fort im Süden. Ein weiterer Flughafen ist der George F. L. Charles Airport. Er befindet sich nördlich der Hauptstadt Castries.

Die Chance zu wachsen

Foto der Wahrzeichen von St. Lucia - die Pitones
Das Wahrzeichen von St. Lucia - die Pitones

Es ist nicht die bewegende Vergangenheit, sondern viel mehr die einmalige Schönheit, die Besucher aus der ganzen Welt hierher lockt. St. Lucia ist voll von dicht bewaldeten Bergen, tiefen Tälern, Bananenplantagen, weitläufigen Stränden, felsigen Vulkangebirgen, gigantischen Baumkronen und wilden Orchideen.

Zuwanderungen und Touristenbesuche, sind im kontrollierten aber stetigen Wachstum, und manch industrielles Wachstum unterstützt die neue Ökonomie.

70% der Bananen sind für den Export. Kakao, Kokosnüsse, Molkereiprodukte und Fischerei sorgen für die wirtschaftliche Basis.

Castries - die Hauptstadt

Blick auf den Fischerhafen von Castries
Blick auf den Fischerhafen von Castries

Die nicht ganz so spektakuläre Hauptstadt St. Lucia's liegt gut geschützt in einer Bucht vor steilen und dicht bewaldeten Bergen. Diese Bucht ist ein alter, gefluteter Krater eines erloschenen Vulkanes.
Um 1760 wurde Castries von französischen Siedlern gegründet, doch leider brannte der Ort mehrmals ab. Nach den großen Feuern von 1948 und 1951 wurden die Gebäude durch Beton und Stahlkonstruktionen ersetzt, die leider nichts mit den französischen oder britischen Gebäuden der Vergangenheit zu tun haben.
Castries ist ein beliebter Kreuzfahrhafen, mit einer Anlegestelle direkt in der Stadt und einem modernen Anlegepunkt, dem Pointe Seraphine, direkt gegenüber, mit jeder Menge Einkaufsmöglichkeiten.
Vom Pointe Seraphine sind es zu Fuß ca. 15 Minuten in das Stadtzentrum.
Der Markt ist morgens immer sehr geschäftig, gefüllt mit Farmern und Industriearbeitern, die ihre Waren anbieten: tropische Früchte, wie die Partei der, Brotfrucht, Bananen und frische Nelken.

Der Fischmarkt besteht aus einer kleinen Gruppe von lokalen Fischern mit ihren Booten, welche im Hafengebiet ihre frischen Fische zum Tausch oder Verkauf anbieten.

Lage der Karibik Insel St. Lucia

Die Karibik Insel St. Lucia liegt zwischen St. Vincent (im Süden), Barbados (im Westen) und Martinique (im Norden) und gehört zu den Kleinen Antillen. St. Lucia zählt auch zu den Inseln über dem Wind. In Catries, der Hauptstadt, befindet sich auch der Kreuzfahrthafen. 

Die Geschichte von St. Lucia:

Auf seiner vierten Reise - am St.Lucy's Tag (13. Dezember 1502) - entdeckte Kolumbus die Insel, aber landete nicht. Französische Seefahrer strandeten zur selben Zeit ebenfalls hier. Karten aus dem frühen 16. Jahrhundert beinhalten die Insel unter dem Namen Sainte Alouise. Ein Globus des Vatikans von 1520 betitelt die Insel mit Santa Lucia und eine spanische Karte von 1529 führt sie unter S. Luzia.

Der erste Europäer, der hier sesshaft wurde, war François Le Clerc, auch als Jambe de Bois oder Wooden Leg bekannt. Er war ein Pirat, der sich Pigeon Island aneignete und von dort aus vorbeisegelnde spanische Schiffe angriff.

Offenbar entging Le Clerc den Kariben, die hier immerhin zwei britische Siedlungen zerstörten, bevor 1651 die Franzosen endgültig Fuß fassten.

In den vergangenen 300 Jahren war St. Lucia wie ein Pingpongball zwischen England und Frankreich, die Jahrhunderte lang um die Herrschaft der Insel kämpften. 14 mal wechselte St. Lucia zwischen französischen und britischen Händen, bevor die Engländer sich die Insel nicht mehr aus der Hand nehmen ließen.
Durch den Pariser Frieden 1814 wurde die Insel endgültig Großbritannien zugeschlagen.
St. Lucia ist seit dem 22.2.1979 unabhängig und ein Mitglied des britischen Commonwealth.

Französisch klingende Ortsnamen und der lokale Dialekt erinnern an die wechselnde Herrschaft zwischen Franzosen und Engländern während der Kolonialzeit.