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Reiseführer St. Lucia - Castries - Inseln über dem Wind

Foto Am Kreuzfahrhafen St.Lucia - Castries
St.Lucia - Castries Kreuzfahrhafen

Lage:

Die unabhängige Insel St. Lucia ist die zweitgrößte der Inseln über dem Wind (Windward Islands) und gehört zu den kleinen Antillen. Sie liegt zwischen der französischen Insel Martinique und der britischen Insel St. Vincent.

 

 

Das zeichnet St. Lucia aus:

Die einzigartige Kombination von ursprünglicher Natur, purer kreolischer Lebensfreude und den Annehmlichkeiten komfortabler und dezent in die Landschaft eingefügter Hotels, macht Saint Lucia zu einer der Trauminseln in der Karibik.

Die Insel ist absolut tropisch und einfach wunderschön. Auf 620 km² vereinen sich tropischer Regenwald, Berge von über 950 m, fruchtbare Tiefebenen und herrliche Sandstrände, sowie unzählige Buchten. Unter den Windwards, ist sie die am dichtesten besiedelte und am besten erschlossenste Insel.

Das tropische Klima macht sie zu einer Ganzjahresdestination.
Von Juni bis Oktober kann es während der Regenzeit zu stärkeren Regengüssen kommen, was den Besuch des Regenwaldes um so faszinierender macht, wenn die Wasserfälle und Flüsse anschwellen.

Die Landessprache ist Englisch und es herrscht Linksverkehr. Doch französisch klingende  Ortsnamen und der lokale Dialekt erinnern an die wechselnde Herrschaft zwischen Franzosen und Engländern während der Kolonialzeit.

Die Geschichte von St. Lucia:

In den vergangenen 300 Jahren war St. Lucia wie ein Pingpongball zwischen England und Frankreich, die Jahrhunderte lang um die Herrschaft der Insel kämpften. 
Auf seiner vierten Reise - am St.Lucy's Tag (13. Dezember 1502) - entdeckte Kolumbus die Insel, aber landete nicht. Französische Seefahrer strandeten zur selben Zeit ebenfalls hier. Karten aus dem frühen 16. Jahrhundert beinhalten die Insel unter dem Namen Sainte Alouise. Ein Globus des Vatikans von 1520 betitelt die Insel mit Santa Lucia und eine spanische Karte von 1529 führt sie unter S. Luzia.

Der erste Europäer, der hier sesshaft wurde, war François Le Clerc, auch als Jambe de Bois oder Wooden Leg bekannt. Er war ein Pirat, der sich Pigeon Island aneignete und von dort aus vorbeisegelnde spanische Schiffe angriff.

Foto eines 400-jähriger Regenbaumes auf dem Platz der Kathedrale, welcher nach dem Literaturnobelpreisträger Derek Walcott benannt ist. St.Lucia - Karibik
400-jähriger Regenbaum auf dem Platz der Kathedrale, welcher nach dem Literaturnobel- preisträger Derek Walcott benannt ist.

Offenbar entging Le Clerc den Kariben, die hier immerhin zwei britische Siedlungen zerstörten, bevor 1651 die Franzosen endgültig Fuß fassten.
14 mal wechselte St. Lucia zwischen französischen und britischen Händen, bevor die Engländer sich die Insel nicht mehr aus der Hand nehmen ließen.
Durch den Pariser Friede 1814 wurde die Insel endgültig Großbritannien zugeschlagen.
St. Lucia ist seit dem 22.2.1979 unabhängig und seither ein Mitglied des britischen Commonwealth.

Die Chance zu wachsen

Foto der Wahrzeichen von St. Lucia - die Pitones
Das Wahrzeichen von St. Lucia - die Pitones

Es ist nicht die bewegende Vergangenheit, sondern viel mehr die einmalige Schönheit, die Besucher aus der ganzen Welt hierher lockt. St. Lucia ist voll von dicht bewaldeten Bergen, tiefen Tälern, Bananenplantagen, weitläufigen Stränden, felsigen Vulkangebirgen, gigantischen Baumkronen und wilden Orchideen.

Zuwanderungen und Touristenbesuche, sind im kontrollierten aber stetigen Wachstum, und manch industrielles Wachstum unterstützt die neue Ökonomie.

70% der Bananen sind für den Export. Kakao, Kokosnüsse, Molkereiprodukte und Fischerei sorgen für die wirtschaftliche Basis.

Castries - die Hauptstadt

Blick auf den Fischerhafen von Castries
Blick auf den Fischerhafen von Castries

Die nicht ganz so spektakuläre Hauptstadt St. Lucia's liegt gut geschützt in einer Bucht vor steilen und dicht bewaldeten Bergen. Diese Bucht ist ein alter, gefluteter Krater eines erloschenen Vulkanes.
Um 1760 wurde Castries von französischen Siedlern gegründet, doch leider brannte der Ort mehrmals ab. Nach den großen Feuern von 1948 und 1951 wurden die Gebäude durch Beton und Stahlkonstruktionen ersetzt, die leider nichts mit den französischen oder britischen Gebäuden der Vergangenheit zu tun haben.
Castries ist ein beliebter Kreuzfahrhafen, mit einer Anlegestelle direkt in der Stadt und einem modernen Anlegepunkt, dem Pointe Seraphine, direkt gegenüber, mit jeder Menge Einkaufsmöglichkeiten.
Vom Pointe Seraphine sind es zu Fuß ca. 15 Minuten in das Stadtzentrum.
Der Markt ist morgens immer sehr geschäftig, gefüllt mit Farmern und Industriearbeitern, die ihre Waren anbieten: tropische Früchte, wie die Partei der, Brotfrucht, Bananen und frische Nelken.

Der Fischmarkt besteht aus einer kleinen Gruppe von lokalen Fischern mit ihren Booten, welche im Hafengebiet ihre frischen Fische zum Tausch oder Verkauf anbieten.

Unterkünfte für alle Reisekassen

Die Insel ist mit ihrem vielfältigen Hotelangebot auf anspruchsvolle Besucher mit unterschiedlichen Reisebudgets eingestellt – vom preiswerten, persönlich geführten Gästehaus, über Familienanlagen und All-Inclusive-Resorts, bis hin zu exklusiven Boutique-Hotels, ist alles dabei.

St. Lucia Facts

Sprache: Englisch
Größe: 43x22 km; 620km²
Hauptstadt: Castries
Währung: ostkaribischer $
Einwohner: ca.170.000
Highlights: Traumstrände
  tropische Pflanzen Landschaft
Aktivitäten: Baden*** tauchen, segeln**
Zeit: UTC -4 Stunden

Inselhüpfen

Regelmäßig verkehrende Fähren verbinden Martinique mit St. Lucia, Dominica und Guadeloupe.

Unser Reiseführer Tipp

Mit Condor nach St.Lucia

Seit dem 1. November 2008 fliegt die Condor, immer sonntags ab Frankfurt nach Saint Lucia. Zubringerflüge von zahlreichen deutschen und europäischen Flughäfen sind buchbar.

St.Lucia Tourist Board

info@stlucia.org
www.stlucia.org

Für Deutschland und Österreich:
Eckenheimer Landstr. 483, 60435 Frankfurt, Tel.: +49 (0)69 - 89 00 90 81

Für die Schweiz:
Haltenmatte 9, 6072 Sachseln, Tel. +41 (0)41 661 26 90

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